AMD hat seine KI-gestützte Upscaling-Technologie FSR in der Version 4.1 veröffentlicht und erweitert damit die Unterstützung auf eine breitere Palette von RDNA-3-Grafikkarten. Diese Neuerung, die einige Wochen früher als erwartet eintrifft, verspricht eine verbesserte Leistung und Bildqualität für eine größere Anzahl von PC-Spielern und bereitet den Weg für zukünftige Implementierungen auf Handheld-Geräten.
AMD erweitert FSR 4.1-Unterstützung
AMD macht seine neueste Upscaling-Technologie, FidelityFX Super Resolution 4.1, für eine breitere Nutzerbasis zugänglich. Bisher war diese Funktion den neuesten GPU-Modellen wie der RX 9070 und 9070 XT vorbehalten. Nun können auch Besitzer älterer, aber weit verbreiteter RDNA-3-Grafikkarten wie der 7800XT und XTX von der KI-gestützten Technologie profitieren. FSR 4.1 rückt in puncto Leistung und Qualität näher an Nvidias Konkurrenztechnologie DLSS heran und bildet zudem die technologische Grundlage für PSSR 2 der PlayStation 5 Pro. Um die Funktion zu nutzen, ist die Installation der neuesten Version der AMD Adrenalin Software erforderlich. Zukünftig plant AMD zudem, die Unterstützung auf Geräte mit RDNA-3.5-APUs wie die neue Steam Machine und die Xbox ROG Ally X auszuweiten. Für das Jahr 2027 ist sogar eine Unterstützung für noch ältere RDNA-2-Karten vorgesehen, wobei das Steam Deck davon voraussichtlich nicht mehr profitieren wird.
Death Stranding Film als „zweistündiger Kunstfilm“ geplant
Hideo Kojima hat neue Details zur kommenden Verfilmung von Death Stranding bekannt gegeben. Statt die Geschichte des Spiels einfach nachzuerzählen, strebt er einen „zweistündigen Kunstfilm“ an, der einen anderen Weg einschlägt. Kojima räumt ein, dass dieser künstlerische Ansatz ein Risiko darstellt und der Erfolg ungewiss ist. Die Produktion liegt in den Händen des Studios A24, das auch für den Elden-Ring-Film verantwortlich ist. Als Regisseur wurde Michael Sarnoski bestätigt, der aktuell am Drehbuch arbeitet und das Projekt als sein nächstes Vorhaben bezeichnet. Obwohl es noch keine Informationen zu Besetzung oder Veröffentlichungsdatum gibt, wurde bereits angedeutet, dass der Film neue Charaktere einführen wird, aber dem Kern des Spiels treu bleiben soll. Kojima selbst wird sich bewusst aus dem kreativen Prozess heraushalten, um die Vision des Regisseurs nicht zu beeinflussen.
Starke Kritik am Preis der neuen Steam Machine
Die offizielle Preisankündigung für Valves neue Steam Machine hat im Internet für Unmut gesorgt. Mit einem Startpreis von über 1.000 US-Dollar für das Basismodell reagierten viele potenzielle Käufer enttäuscht. In sozialen Medien wurde der hohe Preis scharf kritisiert, wobei einige Nutzer die Sinnhaftigkeit der Veröffentlichung zu diesem Preis infrage stellten. Ein häufiger Kritikpunkt war, dass der Bau eines individuellen PCs eine kostengünstigere Alternative darstelle. Die angespannte Lage auf dem Hardware-Markt, beeinflusst durch die hohe Nachfrage aus dem KI-Sektor, wird als Hauptgrund für die hohen Kosten angesehen. Einige Kommentatoren sehen darin ein Vorzeichen für zukünftige Konsolengenerationen und befürchten das Ende der Ära von 500-Dollar-Konsolen. Die Steam Machine wird am 30. Juni veröffentlicht, Vorbestellungen starten am 25. Juni.
Supergirl landet in Fortnite
Epic Games bringt in Zusammenarbeit mit DC und Warner Bros. eine neue Superheldin in die Welt von Fortnite. Die von Milly Alcock verkörperte Supergirl wird zusammen mit ihrem Hund Krypto als spielbarer Skin im Spiel verfügbar sein. Die Veröffentlichung erfolgt passend zum Kinostart des neuen Supergirl-Films am 26. Juni. In einem von Epic veröffentlichten Video zeigt sich die Schauspielerin erfreut über ihr digitales Abbild und richtet einen Appell an die Spieler, sie im Spiel siegreich zu vertreten. Diese Kooperation folgt auf die Einführung eines Superman-Skins im vergangenen Jahr, der auf der Darstellung von David Corenswet basierte. Neben Supergirl kündigte Epic Games für später im Jahr auch eine erweiterte Zusammenarbeit mit „The Simpsons“ an, die es Spielern ermöglichen wird, eigene Karten und Spielmodi mit offiziellen Assets der Serie zu erstellen.
Valve erleichtert den Bau eigener Steam Machines
Parallel zur Markteinführung der offiziellen Steam Machine macht Valve es PC-Enthusiasten leichter, ihre eigenen Versionen des Geräts zu bauen. Ein Vertreter des Unternehmens bestätigte, dass die neueste Version des Betriebssystems, SteamOS 3.8.10, die Kompatibilität mit gängiger Desktop-Hardware deutlich verbessert. Insbesondere aktuelle Plattformen von Intel und AMD werden nun besser unterstützt. Ziel ist es, Spielern zu ermöglichen, SteamOS auf einem eigenen PC zu installieren, der an einen Fernseher angeschlossen ist, und so ein Erlebnis zu schaffen, das dem der offiziellen Steam Machine oder eines angedockten Steam Decks sehr nahekommt. Ein wesentlicher Haken bleibt jedoch die fehlende Unterstützung für Nvidia-Grafikkarten. Obwohl Valve und Nvidia eng zusammenarbeiten, um dieses Problem zu lösen, ist eine vollständige Kompatibilität in diesem Jahr unwahrscheinlich.
Ursprünglicher Zielpreis der Steam Machine war deutlich niedriger
Wie Ingenieure von Valve in Interviews bestätigten, war der ursprüngliche Zielpreis für die neue Steam Machine mit rund 750 US-Dollar deutlich niedriger angesetzt. Dieser Preis hätte das Gerät weitaus konkurrenzfähiger gegenüber aktuellen Konsolen wie der PlayStation 5 positioniert. Der Grund für die drastische Preiserhöhung auf über 1.000 US-Dollar ist die globale RAM-Krise, die seit Ende 2025 die Preise für Arbeitsspeicher in die Höhe getrieben hat. Diese Marktentwicklung traf Valve zum ungünstigsten Zeitpunkt. Während die Steam Machine als voll funktionsfähiger Desktop-PC mehr kann als eine reine Spielkonsole, rechtfertigt ihre Leistung den hohen Preis im Vergleich zu günstigeren und teilweise leistungsstärkeren Konsolen wie der PS5 Pro nur schwer. Zum ursprünglich geplanten Preis hätte das Gerät eine wesentlich attraktivere Position im Markt eingenommen.
Valve betont: Steam Machine ist keine Konsole
Valve hat in einer neuen FAQ klargestellt, dass die Steam Machine als eine Erweiterung des PC-Gamings und nicht als traditionelle Spielkonsole zu verstehen ist. Das Unternehmen zog eine klare Grenze zu Geräten wie Xbox oder PlayStation, die typischerweise mit Verlust verkauft werden, um Einnahmen durch Software- und Dienstverkäufe in einem geschlossenen Ökosystem zu generieren. Im Gegensatz dazu setzt Valve auf die Offenheit des PC-Marktes, der historisch ein Motor für Hardware- und Software-Innovationen war. Die Steam Machine sei nur eine von vielen möglichen Lösungen, um PC-Spiele im Wohnzimmer zu genießen. Diese Positionierung unterstreicht Valves Philosophie, den Spielern die Freiheit zu geben, ihre Spiele auf der von ihnen gewählten Hardware zu spielen, anstatt sie an eine einzige Plattform zu binden.
Ocarina of Time-Fanprojekt aus Angst vor Nintendo eingestellt
Nach über einem Jahrzehnt Entwicklungszeit hat der YouTuber CryZENx sein ambitioniertes Fanprojekt, eine Neuauflage von „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ in der Unreal Engine, eingestellt. Als Hauptgrund nannte der Entwickler die Befürchtung rechtlicher Konsequenzen durch Nintendo, insbesondere nach der offiziellen Ankündigung eines Remakes für die Switch 2. CryZENx äußerte die Sorge vor den „Nintendo-Ninjas“ und entschied sich, das Projekt zu beenden, um einem möglichen Rechtsstreit zu entgehen. Nintendo ist für sein striktes Vorgehen zum Schutz seines geistigen Eigentums bekannt, was durch jüngste Klagen gegen andere Projekte untermauert wird. Obwohl das Projekt nun beendet ist, sind auf dem YouTube-Kanal des Entwicklers weiterhin zahlreiche Videos zu sehen, die den Fortschritt der Arbeit dokumentieren. Ironischerweise erwägt der Entwickler nun, sich anderen Nintendo-Marken zuzuwenden.



